Frankfurter Buchmesse vor ca. 500 Jahren


Heute ein kleiner Post zur Frankfurter Buchmesse

Diese Woche wurde viel über die Frankfurter Buchmesse diskutiert – v.a. in welcher Form sie diesen Herbst stattfinden kann.
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Grund genug einen kurzen Blick auf die lange Tradition der Frankfurter Buchmesse zu werfen.
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In der Frühen Neuzeit konzentrierte sich das Buchgeschäft während der Messe übrigens zwischen Römerberg und Mainzer Pforte. Im Bild seht ihr eine der ersten Darstellung der Buchgasse (Kupferstich von 1628).
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Nahe am Main gelegen wurden hier Geschäfte zwischen Druckern, Verlegern, Autoren, Papierern, Schriftgießern und Buchbindern geschlossen.
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Viele von ihnen arbeiteten das ganze Jahr auf die Messe hin, denn hier wurden viele Abrechnungen beglichen und Zahlungen vorgenommen.
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Übrigens wurden Bücher häufig nicht mit Geld, sondern mit anderen Büchern ‘bezahlt’ – Verleger und Drucker tauschten ihre eigenen Bücher gegen die Bücher, die sie erstehen wollten.
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Im Roman *Die Herrin der Lettern* zeige ich u.a. welche Herausforderungen die Messe an einen Buchdrucker / eine Buchdruckerin im 16. Jahrhundert stellte.